Die Mitglieder des Zweckverbands, die Sielacht Wittmund, die Stadt Wittmund, die Gemeinde Wangerland und die Gemeinde Wangerooge diskutierten über den besten Weg für eine Fahrwasservertiefung. Seit Gründung des Verbands ist die Fahrwasservertiefung wichtiges Ziel. Die Gemeinde Wangerooge erhofft sich dadurch ein breiteres Zeitfenster für die Fähren zur Insel.
Ursprünglich war geplant, im Frühjahr 2009 parallel zu Reparaturarbeiten am Leitdamm das Fahrwasser um 25 Zentimeter zu vertiefen. Dazu hatte der Zweckverband 2008 beschlossen, die Baggerarbeiten vorzufinanzieren, bis Geld vom Land fließt. Die Vertiefung war jedoch verschoben worden. 2009 wurden allerdings entgegen der Pläne nur Untiefen ausgebaggert.
Beim Umweltministerium in Hannover ist hierzu immer noch eine Machbarkeitsstudie des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) zur Fahrwasservertiefung anhängig. Sowohl die Reeder wie auch N-Ports fordern den Einsatz eines Baggers in Fahrrinne und Hafen, der Sedimente aufnehme und verklappe.
Große Sorgen bereitet auch die Sanierung der Slipanlage an der Schleuse (wir berichteten). Der Hafenzweckverband möchte die Anlage grundlegend sanieren. Da jedoch NLWKN und Deichacht eine Erhöhung der zweiten Deichlinie an der Friedrichschleuse planen, müsste die Slipanlage weichen.
Neben diesen Diskussionspunkten stimmte die Versammlung der Ausschreibung zur Erweiterung der Bootsstege im Binnenhafen einhellig zu.
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