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Home Aktuelles Emssperrwerk: Schäden werden langsam beseitigt

Emssperrwerk: Schäden werden langsam beseitigt

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"Die Verfüllung des Kolks läuft nach Plan." Das bestätigte Herma Heyken, Pressesprecherin des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Norden auf Nachfrage. Das 14 Meter tiefe Loch vor dem Emssperrwerk in Gandersum war entstanden, als getestet wurde, ob man das Bauwerk als Schlickbremse einsetzen kann. Am dritten Tag der Versuchsreihe war aufgefallen, dass die enorm starke Strömung die gewaltige Vertiefung in das Flussbett der Ems gespült hatte. Damals war auch ein 27 Meter langer, massiver Dalben im Ems-Untergrund verschwunden.

Um die Standfestigkeit des Sperrwerks zu gewährleisten, musste der Kolk möglichst schnell wieder gefüllt werden. Das war in erster Linie ein Einsatz für den Saugbagger "Shoalway". "Die Verfüllung des Kolks mit Sand ist so gut wie abgeschlossen", sagte Herma Heyken. Das Spezialschiff habe rund 25.000 Kubikmeter Sand in das Loch eingespült. Dafür hatte das NLWKN die Erlaubnis bekommen, Sand aus dem Ems-Dollart-Gebiet herauszuholen und das Loch vor dem Sperrwerk wieder zu füllen.

Da die "Shoalway" jeweils nur rund 3000 Kubikmeter mitnehmen konnte, war sie für diesen Einsatz mehrere Tage lang unterwegs. Kleinere Bagger übernehmen derzeit die Feinarbeiten. Zusätzlich wird nach Aussage der NLWKN-Sprecherin ein sogenannter Kornfilter eingebaut. Dieser besteht aus Steinen verschiedener Körnung - von Kies mit einem Durchmesser von wenigen Millimetern bis hin zu "dicken Brocken" mit einem Durchmesser von einem Meter.


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Aktualisiert ( Samstag, den 05. Mai 2012 um 17:23 Uhr )  

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