Ein griechischer Tanker mit Flugbenzin ist bei einem Schiffsunglück vor der holländischen Küste leckgeschlagen.
Aus einem etwa fünf mal sechs Meter großen Loch knapp über der Wasseroberfläche fließe Treibstoff aus, teilte die Küstenwache mit. Mit einer größeren Umweltverschmutzung werde aber nicht gerechnet, sagte ein Behördensprecher. „Das Kerosin verdampft recht schnell und gelangt nicht in tiefere Wasserschichten“, erklärte der Sprecher.
Der Tanker war etwa 30 Kilometer westlich des Badeorts Scheveningen bei schlechter Sicht mit einem Containerschiff kollidiert. Verletzt wurde niemand. Das Containerschiff, das unter der Flagge von Zypern fährt, wurde nur leicht beschädigt.
Der Kapitän bat um Erlaubnis, die Fahrt zum Hafen von Rotterdam fortsetzen zu dürfen. An Bord des Tankers befanden sich 25 Mann Besatzung, auf dem anderen Schiff zwölf.
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