Das am letzten Donnerstag auf Borkum gestrandete Frachschiff muss weiter warten. Alle bisherigen Bergungsversuche sind gescheitert. Auch am Wochenende ist es nicht gelungen, den Frachter „Nordland“ wieder flott zu kriegen. Die Versuche, das Schiff mit Schleppern in tieferes Wasser zu ziehen, missglückten. Die „Nordland“ hatte Baustoffe für die Strandpromenade auf Borkum geladen, die saniert werden soll. Insgesamt waren 182 Tonnen Stahl an Bord. Nun liegt es direkt vor dem Kurpavillon am Hauptstrand.
Das Schiff ist knapp 42 Meter lang. Zunächst wurde es nur bei Niedrigwasser auf den Strand getrieben, dann auf eine Buhne gespült. Dabei wurden nach Angaben der Wasserschutzpolizei Rumpf und Ruder beschädigt. Am Samstag wurden dann rund 4000 Liter Treibstoff aus dem Schiff abgepumpt. Zahlreiche Menschen beobachteten die Bergungsversuche am Wochenende mit Spannung. Wie es nun weitergehen soll, ist offen. Eventuell ist es so schwer beschädigt, dass es vor Ort auseinander geschweißt und in Einzelteilen abtransportiert werden muß, heißt es aus Kreisen der Berger. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung hat die Untersuchungen des Seeunfalls aufgenommen.
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