Mit einer großen Sonderausstellung im Ostfriesischen Landesmuseum Emden erinnert die DGzRS in diesem Sommer an die Anfänge des organisierten Seenotrettungswesens in Deutschland vor 150 Jahren. Von Ostfriesland aus nahm 1861 das ausschließlich durch Spenden finanzierte, privat organisierte und nur vier Jahre später als Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger aus der Taufe gehobene einheitliche Seenotrettungswerk für alle deutschen Küsten seinen Anfang.
Vom 29. Mai, dem Gründungstag der DGzRS, bis zum 4. September 2011 ist die Jubiläumsschau zu sehen. Sie erinnert unter anderem an Georg Breusing (1820 bis 1882). Auf sein Betreiben hatte sich am 2. März 1861 in Emden der „Verein zur Rettung Schiffbrüchiger an der ostfriesischen Küste“ konstituiert. Schwere Schiffsunglücke wie das der „Alliance“ waren vorausgegangen.
In der Sonderausstellung in Emden können Besucher Original-Exponate wie einen Raketenapparat und großformatige Bilder sehen oder mit dem Museums-Seenotkreuzer GEORG BREUSING funken. Ein umfangreiches Begleitprogramm ergänzt die Schau. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite des Museums.
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