
Das Küstenbad Neuharlingersiel liegt südlich von Spiekeroog. Ein malerisches Fischerdorf mit Restaurants und Geschäften sowie Frei- und Hallenbad, Buddelschiff- und Rettungsmittelmuseum im alten Schuppen der DGzRS. Der Hafen ist der Fährhafen nach Spiekeroog. Er ist in den 1960er Jahren ausgebaut worden und liegt mitten im Sielort mit seiner alten Bebauung rings um das Hafenbecken. In dem recht kleinen inneren Becken haben etwa 15 Krabbenkutter ihren Liegeplatz. Raum für Sportboote ist dort kaum gegeben. Man kann allenfalls nach Rücksprache mit den Fischern an einem Kutter festmachen, ist dann aber zeitlich sehr gebunden, weil man beim Aus- und Einlaufen der Kutter an Bord sein muss. Im Vorhafen machen an der Steuerbordseite die Fährschiffe fest, an der Backbordseite die Inselversorger. Direkt nach dem Einlaufen an Backbord ein kleiner Bootshafen für etwa 20 Boote. Für Gastlieger ist hier kaum Platz, diese können aber daneben an der Spundwand festmachen. An den gewöhnlich bei Niedrigwasser trockenfallenden Stegen gibt es lediglich Stromanschlüsse, eine Toilette befindet sich in einem Bauwagen. Diesel bekommt man an einer Tankstelle im Ort. Neben dem Steg ist eine Rampe für Trailerboote. Parkplätze sind vorhanden, die Steganlage ist abgeschlossen, Bootswerkstatt in Esens und Holtgast. Schwell ist nur durch Schiffsverkehr zu erwarten.
Ansteuerung:
Von Westen Neuharlingersieler Wattfahrwasser und von Osten Harlesieler Wattfahrwasser und Alte Harle (Muschelbalje). Das Außentief ist etwa 1 sm lang, an der Westseite erstreckt sich ein bei Hochwasser überfluteter Leitdamm. Daneben stehen Stangen und Pfähle (Steuerbordseite). Auf dem Kopf des Leitdammes steht ein weißes Licht. Die Ansteuerung auch bei Nacht ist ohne große Probleme möglich, weil die Schillbalje tief und gut befeuert ist – auch wen die Betonnung etwas dürftig ist. Ein Handscheinwerfer zum Anleuchten der Pfähle und Stangen ist aber notwendig. Boote bis 1,60m Tiefgang können Neuharlingersiel von 3 Stunden vor bis 3 Stunden nach Hochwasser anlaufen.
Liegeplatz:
Es ist meist schwer einen Platz zu finden. Der Steg des Seglervereins fällt trocken. Dort kommen nur Boote von max. 8,5 m Länge unter. Man macht besser gleich hinter der Einfahrt linker Hand an der Spundwand fest oder fährt in den inneren Hafen - wo bei NW noch etwa 1,5 m Wasser stehen bleiben - und geht bei einem Fischkutter längsseits. Wenn Fanggeräte am Kai lagern oder Tampen an den Pfählen hängen, dann dauert es nicht mehr lange, bis der dazugehörige Fischkutter hier festmachen will.
Versorgung:
Schlecht. Beim Vereinssteg gibt es Strom. WC in einem Bauwagen. Die Fischer haben eine eigene Bunkerstation.
Der öffentliche Personenverkehr (Bus) verbindet den Ort mit dem Hinterland und den Nachbarhäfen. Ausflugsziele an Land sind Esens, Wittmund, Jever und Aurich. Mit dem Fahrrad (Verleih im Ort) kann man zahlreiche kleinere Ortschaften erreichen, in denen man alte Wasserburgen und typische ostfriesische Kirchen besichtigen kann.
Neuharlingersiel:
-
Nordseebad
Fischereihafen mit malerischen Krabbenkuttern
Inselfähre Spiekeroog
Camping
Buddelschiffmuseum
Sielhof
Ausstellung alter Rettungsgeräte
Meerwasser Hallenbad
Kutterfahrt und Inselerlebnis Spiekeroog
"Neuharlingersieler-Hafen":
-
fällt trocken, Tidehub ca. 3 m
Steganlage YC-Neuharlingersiel-Hafen
Liegeplätze auch Gastlieger
Ver- und Entsorgung
WC
für Schiffe bis 1,50 m Tiefgang geeignet
| < Zurück | Weiter > |
|---|







Kommentare