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Home Hafenführer Lauwersoog

Lauwersoog

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Lauwersoog bildet einen großen Komplex aus Entwässerungssielen, Schleuse, Fischer- und Fährhafen. Den Hafen gibt es erst seit Vollendung der Eindeichung der Lauwerszee 1969 dem heutigen Lauwersmeer.

Liegeplatz und Versorgung: Wer sich nur kurz aufhalten und bald weiter durch die Waddenzee will, der braucht nicht extra ins Lauwersmeer einzuschleusen. Dann legt man sich besser in den großen Fischerhafen. Lauwersoog hat eine beträchtlich große Fischfangflotte. Hinzu kommen noch etliche deutsche, dänische und auch englische Kutter. Das riesige Betonbecken ist sehr nüchtern. Man sollte möglichst weit in den Hafen hineinfahren und dann an einem der massigen Schwimmpontons festmachen. Eine Nacht darf man hier bleiben, bei schwerem Wetter auch länger. Dann jedoch wird man vom einem der Hafenmeister freundlich hinauskomplimentiert. Diesel kann man von Tankbooten bunkern. Bei den Fischauktionshallen gibt es Zubehör, Elektronikspezialisten, einen Schiffsausrüster, der auch Lebensmittel führt, und ein paar sehr, sehr gute Fischrestaurants.

Noordergat liegt gleich binnen der Schleuse, ein einfacher Yachthafen, doch mit ordentlicher Versorgung (Diesel). Auch landschaftlich ganz ansehnlich, nachdem dieser frühere Werkhafen inzwischen von Bäumen und Büschen umgeben ist.

Lauwersmeer
Um ins Lauwersmeer zu fahren, gibt es viele gute Gründe. Einmal weil es ein landschaftlich sehr schönes Gewässer ist und auch wegen der vielen Liegemöglichkeiten (Vier Yachthäfen, der alte Fischerhafen Zoutkamp oder im alten Fährhafen Oostmahorn).

Der Weg ins Lauwersmeer führt durch die Robbengatschleuse. Sie reagiert auf das Schallsignal lang - kurz - lang oder auf Funkanruf auf Kanal 84. Der Schleusenwärter antwortet an beiden Seiten der Einfahrt mit folgenden Signalen:

2 x Rot: Einfahrt verboten
Rot über Grün: Kammer wird vorbereitet
2 Grün: Einfahrt frei

An der Robbengatschleuse gibt es auch noch eine Straßenbrücke. Das Einfahrtssignal Grün wird erst dann gegeben, wenn die Brücke ganz oben ist. Dann sollte man zügig in die Schleusenkammer einlaufen. Damit kein Salzwasser ins (inzwischen süßwassergeprägte) Lauwersmeer eindringen kann, läuft immer ein Strom von binnen nach buten. Man muss also zusehen, dass man fix die Leinen ausbringt. Von buten nach binnen entsprechend die Vorleine zuerst - von binnen nach buten entsprechend anders rum.

Robbengatschleuse
Mo.-Sa. 07:00-19:00 Uhr
So./Feiertags 09:00-20:00 Uhr

Kommentare

avatar W. Jöhlinger
0
 
 
Seit dem späten Herbst 2009 gibt es im Fischereihafen jetzt auch mehrere beleuchtete Schwimmstege für die Sportschifffahr t. Der Steg liegt in der Süd-west Ecke des Fischreihafens. Dieser Steg ist gedacht für Wattfahrer, die unabhängig von den Schleusenzeiten der Robbegatsluis wegwollen (oder weg müssen). Laut Zeitungsbericht ist die Steganlage ausschliesslich für Passanten gedacht.
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