
Der Hafen in Eckwardersiel - sehr einsam am Stollhammer Watt - ist ein kleiner offener Sielhafen mit nur wenigen Liegeplätzen, die von einheimischen Seglern und Motorbootfahrern belegt sind. Gastplätze sind keine vorhanden und Gäste haben nur die Möglichkeit an der Spundwand festzumachen oder freie Plätze an unserer Clubanlage nach Absprache zu belegen. Die Spundwand wird oft von der Berufsschifffahrt mit Baufahrzeugen benutzt, deswegen ist hier unter Umständen mit Störungen zu rechnen. Abgesehen davon findet der Gast hier einen ruhigen idyllischen Sielhafen vor, in dem er bei ruhiger Wetterlage gut liegen wird.An den Stegen und im Hafen gibt es keinerlei Versorgung. Erst im Dorf Eckwarden (ca. 20 Minuten Fußweg) gibt es Versorgungsmöglichkeiten. Achtung: Der Hafen ist bei SW-lichen Winden ungeschützt und dann kann das Liegen hier sehr ungemütlich werden.Trotzdem: Eckwardersiel ist einen Besuch wert. Wer die Ruhe und die Beschaulichkeit in den Sielhäfen liebt, sollte diesem Hafen einen Besuch abstatten.
Bei der Ansteuerung muss er aber besondere Vorsicht walten lassen.Ansteuerung Die Ansteuerung erfolgt üblicherweise vom Hauptfahrwasser der Jade. Hier zweigt bei der roten Tonne 48 ein betonntes Nebenfahrwasser ab, welches bis zum alten Fähranleger in Eckwarderhörne führt. In Sommer verkehrt von hier zeitweise noch ein Fährschiff nach Wilhelmshaven. Die restliche Strecke bis nach Eckwardersiel ist nicht mehr betonnt. Man halte sich ab jetzt an die Seezeichen auf den Molenköpfen, die alle Südtopzeichen haben. Wenn man sich an die Molenköpfe hält, diese aber gut frei lässt kommt man direkt bis vor den Hafen Eckwardersiel. Es ist jedoch ratsam, sich so einzurichten, dass man den Hafen zur Hochwasserzeit erreicht. Nur so kann man den Hafen sicher erreichen. Das Tief fällt wie der Hafen selbst hoch trocken.
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