
Eemshaven ist ein reiner Güter- und Fährhafen. Sportboote dürfen ihn nur im Notfall nutzen.
Der Bau des Hafens begann Anfang der 70er Jahre auf dem Gelände eines neu eingedeichten Polders - 1973 wurden die Anlagen eröffnet. Der Hafen besteht mittlerweile aus vier Hafenbecken: Julianahaven (12-15 m Wasser über SKN), Emmahaven (8 m), Wilhelminahaven (13-15 m) und der 2008 in Betrieb genommene Beatrixhaven (noch nicht vollständig ausgebaut). Die Zufahrt erfolgt über den Doekegatkanaal (10 m). Ein Lotsendienst wird angeboten (Eemshaven Pilot).
Der Hafen besitzt einen Eisenbahnanschluss und wird durch die niederländischen Nationalstraßen N46 mit der gut 30 km südwestlich gelegenen Provinzhauptstadt Groningen sowie über die N33 mit der 20 km südöstlich gelegenen Hafenstadt Delfzijl verbunden.
Neben der Funktion als Güterumschlagplatz dient Eemshaven als Fährhafen (AG Ems) zu den deutschen Inseln Borkum und Helgoland.
Liegeplätze:
Keine. Im Notfall muss an den Spundwänden festgemacht werden.
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