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Norddeich

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Der Hafen liegt südlich von Norderney und ist Fährhafen für die Inseln Juist und Norderney. Außerdem wird hier ein Teil des Güterumschlages für Baltrum abgewickelt. In Norddeich gibt es Kureinrichtungen und ein See- und Hallenbad. Die Seehundaufzuchtstation ist sehenswert. Der Bahnhof Norddeich-Mole befindet sich direkt an den Fähranlegern.

Der Yachthafen liegt im Westteil des Hafens. Der Hafenmeister hat sein Büro im Clubhaus des Yachtclubs Norden (YCN) direkt oberhalb der Steganlage. Dort sind auch die der ordentlichen sanitären Einrichtungen und Waschmaschinen vorhanden. Außerdem befindet sich im Obergeschoss ein Restaurant mit Ausblick auf das Watt bis nach Juist und Norderney.

Die Stege sind beleuchtet und mit Wasser- und Stromanschlüssen ausgestattet. Rund 250 Liegeplätze finden sich an der Steganlage.
Die Boote liegen bei jedem Wetter ruhig, Schwell tritt – außer durch den Fährverkehr - nicht auf. Einen Platz sucht man sich am besten am Mittelsteg. Der Außensteg ist etwas unruhig und den größeren Booten vorbehalten.

Wie alle Häfen im Wattenmeer hat auch der Norddeicher Hafen mit der Verschlickung zu kämpfen. Der Verein investiert jedes Jahr große Summen in Baggerungen und hat dazu sogar die Steganlage geändert, damit die Baggerungen möglich sind. Auch in diesem Jahr war der Bagger wieder tätig, damit immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel erhalten bleibt.

Die Müllentsorgung ist neben dem Clubhaus möglich. Kran (Travelift) und Rampe finden sich im Osthafen. Ebenso Bootsshop und Werkstatt (Yachtzentrum Störtebecker). Die Pkw-Stellplätze sind abgeschlossen (Schranke), das Tor auf der Brücke zu den Stegen ist ebenfalls verschlossen. Im Norddeicher Yachthafen kann man Boot und Pkw auch längere Zeit allein lassen. Gastliegeplätze sind immer ausreichend verfügbar. Die Hafenmeister sind freundlich und hilfsbereit. 

Im Vorraum zu den Duschen und Toiletten hält der Verein noch eine kleine Leih- und Austauschbücherei bereit. Im Gebäude gibt es außerdem ein Telefon für Festnetzgespräche. Wetterseiten (www.dwd.de und www.wetteronline.de) können über den vereinseigenen Hotspot kostenlos aufgerufen werden. Zur E-Mail-Abfrage etc. kann nach Registrierung beim Hafenwart auch ein kostenloser W-LAN Zugang zum Internet freigeschaltet werden.

Kontakt zum Hafenwart: 0151-51508240

Der Hafen Norddeich wird von vielen als etwas ungemütlich angesehen. Er ist eben ein geschäftiger Fähr- und auch Fischereihafen. Dennoch kann man hier gut liegen und es gibt immer etwas zu sehen.

Liegeplatz: Im Westbecken befindet sich der sehr große Yachthafen, an dessen Schwimmstegen an die 250 Boote Platz finden. Die Wassertiefe soll auf mindestens 2,5 m gehalten werden. Die lateralen Tonnen im Süden des Yachthafens markieren die Reste einer abgebauten Mole, dort liegen Steintrümmer.

Versorgung: Wasser und Strom an den Stegen, WCs und Duschen beim Yachthafen im Clubhaus. Im Osthafen (Fischerhafen) Zubehör (sehr gut) und ganz am Ende eine Werft mit Slip. Eine Bunkerstation gibt es nicht. Größere Mengen Diesel könnte ein Tankwagen liefern, kleinere müsste man sich von einer nahe gelegenen Tankstelle holen.

Hafenamt Kanal 17 Norddeich Port
Mo. 07:30 – 19:00
Di. - Fr. 07:00 – 13:00 und 13:30 -19:00
Sa./So. 08:00-12:00 und 12:30-17:30

Ansteuerung: Die Ansteuerung erfolgt von Norderney aus gesehen durch das breite Busetief. Norddeich kann zwar jederzeit angelaufen werden, auf der sicheren Seite aber ist man aber, wenn man es bei halber Tide tut. Besonders im Seegat ist das Fahrwasser starken Veränderungen unterworfen und zwischen Norderney und Juist ist die »Tonnenlage« ziemlich verwirrend: Hier verlaufen drei Fahrwasser, also bei den »B« (= Busetief)-Tonnen bleiben!

Die hier nicht sehr breite Rinne läuft hart an Untiefen vorbei, auf denen meist Brandung steht. Bei Strom gegen Wind sehr, sehr grob. Man muss sich gut in der Rinne halten.

Wenn die großen Fähren kommen, wird es hier sehr eng!

Im Busetief führt eine Reihe von Tonnen hin zum 1,2 sm langen Außentief, das an bei den Seiten von Steindämmen eingefasst ist. Die Leitdämme bestehen aus großen, spitzen Steinbrocken. Die Dammköpfe sind befeuert.

Die Fahrrinne im Außentief ist an ihrer Westseite mit Pricken markiert (Besen abwärts). Schon mancher, der hier einer Fähre ausweichen musste, saß danach fest. Die Fähren erzeugen Schwell und ziehen das Wasser weg, so dass man ganz schnell auf Grund kommen kann, allerdings auf weichen Schlickboden. Vor einiger Zeit ist in einer solchen Situation ein Fischkutter durch Grundberührung gekentert und auf Tiefe gegangen.

Ansteuerung nachts: Das Busetief ist seiner Bedeutung als wichtiges Fahrwasser entsprechend gut befeuert, hat aber für einen Revierfremden seine Tücken. Wer es durch das Seegat geschafft hat, sollte sein Glück nicht überstrapazieren und nach Norderney laufen. An Westerriede und Busetief gibt es flache Sandbänke, daher sollten Ortsfremde hier das "Schnippeln" vermeiden.

Yacht-Club Norden e.V.
Postfach
100533
26495 Norden
Telefon 0 49 31 - 80 60 (15.April - 15.Oktober)
Internet-URL : http://www.yacht-club-norden.de

Wassersportclub für Motor- und Segelbootfreunde mit ca. 350 Liegeplätzen im Norddeicher Hafen. Ausbildung von Jugendlichen zum Erwerb von Segelscheinen mit vereinseigenen Booten.

Yacht-Zentrum Störtebeker
Am Fischereihafen
26506 Norddeich
Telefon : 04931 8845
E-Mail : Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Internet-URL : www.yachtzentrum-stoertebeker.de

Yacht-Lagerhallen, Werft, Yachtlackierungen, Liegeplätze, 150 t-Travelift.


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