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Noordpolderzijl

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Noordpolderzijl ist einer der einsamsten und urigsten Häfen an der Wattenmeerküste. Er fällt hoch trocken, allerdings ist alles sehr weicher Schlick. Ein Problem für viele könnte die Ansteuerung sein: Sie beginnt bei der grün-rot­grünen Fahrwassertrennungstonne ZOL 17/VN 2. Der sehr schmale Priel schlängelt sich zunächst durch grünes Vorland und führt zum Schluss an einem Reisigdamm entlang, an den man ruhig nahe herangehen sollte, denn nach Osten zu wird es rasch untief. Am tiefsten ist es etwa 5 m vor den Pricken. Bei HW hat man etwa 1,5 m Wasser unterm Kiel.

Der winzige Hafen ist Heimat einiger Granatkutter und der Dienstboote von »Rijkswaterstaat« - so etwas wie bei uns die Wasser­ und Schifffahrtsämter. Sie kümmern sich u. a. um die Betonnung in den niederländischen Gewässern. Sieht man auf einem solchen Boot eine Besatzung, so sollte man die Gelegenheit nutzen und sich Informationen für die weitere Fahrt holen – sie kennen jede Veränderung in ihrem Revier ebenso gut wie die Fischer.

Liegeplatz und Versorgung:
Im hinteren Teil des Hafens stehen auf einer Länge von etwa 250m Pfähle - hier machen Fischer fest, und hier sollte man sich auch einen Liegeplatz suchen. Vorne haben die Boote von der Rijkswaterstaat ihre Liegeplätze und dort ist entsprechend Anlegen verboten.

Die Versorgung ist gleich Null. An der Kade Wasser und sonst nichts. Gleich hinter dem Deich steht ein Cafe - das wäre alles.

Noordpolderzijl ist ein Hafen für flachgehende Boote und für Leute, die Zeit haben und die Einsamkeit lieben.

www.noordpolderzijl.nl


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