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Lauwersoog

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Lauwersoog bildet einen großen Komplex aus Entwässerungssielen, Schleuse, Fischer- und Fährhafen. Den Hafen gibt es erst seit Vollendung der Eindeichung der Lauwerszee 1969 dem heutigen Lauwersmeer.

Liegeplatz und Versorgung: Wer sich nur kurz aufhalten und bald weiter durch die Waddenzee will, der braucht nicht extra ins Lauwersmeer einzuschleusen. Dann legt man sich besser in den großen Fischerhafen. Lauwersoog hat eine beträchtlich große Fischfangflotte. Hinzu kommen noch etliche deutsche, dänische und auch englische Kutter. Das riesige Betonbecken ist sehr nüchtern. Man sollte möglichst weit in den Hafen hineinfahren und dann an einem der massigen Schwimmpontons festmachen. Eine Nacht darf man hier bleiben, bei schwerem Wetter auch länger. Dann jedoch wird man vom einem der Hafenmeister freundlich hinauskomplimentiert. Seit Herbst 2009 gibt es im Fischereihafen auch mehrere beleuchtete Schwimmstege für die Sportschifffahrt. Der Steg liegt in der Südwest Ecke des Fischreihafens. Dieser Steg ist gedacht für Wattfahrer, die unabhängig von den Schleusenzeiten der Robbegatsluis wegwollen (oder weg müssen). Diese Stege sind ausschliesslich für Passanten gedacht.

Diesel kann man von Tankbooten bunkern. Bei den Fischauktionshallen gibt es Zubehör, Elektronikspezialisten, einen Schiffsausrüster, der auch Lebensmittel führt, und ein paar sehr, sehr gute Fischrestaurants.

Noordergat liegt gleich binnen der Schleuse, ein einfacher Yachthafen, doch mit ordentlicher Versorgung (Diesel). Auch landschaftlich ganz ansehnlich, nachdem dieser frühere Werkhafen inzwischen von Bäumen und Büschen umgeben ist.

Der Hafen bietet einen Kran, zwei Slip-Rampen (groß und klein), Müllentsorgung, Abpumpen von Fäkalientanks, Abpumpen von Bilgewasser, Entsorgung von Chemie-WCs, Dieseltankstelle, Sanitäreinrichtungen, Waschmaschinen und Trockner.

Die Liegegelder sind (2011) mit einem Euro pro Meter zuzüglich einem Euro pro Person noch moderat.

Stichting Jachthavens Zoutkamp en Lauwersoog
Verwaltung
Jachthaven Lauwersoog
Postbus 71
9300 AB Roden
Tel. +31 (0)50-501 01 76
Fax +31 (0)50-501 01 77
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Hafenmeister
Douwe Slagman
Noordergat 1
9976 VR  Lauwersoog
Der Hafenmeister ist erreichbar von 8.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 17.00 Uhr.
Tel. +31 (0)519-34 90 40
Fax. +31 (0)519-34 94 80
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Lauwersmeer
Um ins Lauwersmeer zu fahren, gibt es viele gute Gründe. Einmal weil es ein landschaftlich sehr schönes Gewässer ist und auch wegen der vielen Liegemöglichkeiten (Vier Yachthäfen, der alte Fischerhafen Zoutkamp oder im alten Fährhafen Oostmahorn).

Der Weg ins Lauwersmeer führt durch die Robbengatschleuse. Sie reagiert auf das Schallsignal lang - kurz - lang oder auf Funkanruf auf Kanal 84. Der Schleusenwärter antwortet an beiden Seiten der Einfahrt mit folgenden Signalen:

2 x Rot: Einfahrt verboten
Rot über Grün: Kammer wird vorbereitet
2 Grün: Einfahrt frei

An der Robbengatschleuse gibt es auch noch eine Straßenbrücke. Das Einfahrtssignal Grün wird erst dann gegeben, wenn die Brücke ganz oben ist. Dann sollte man zügig in die Schleusenkammer einlaufen. Damit kein Salzwasser ins (inzwischen süßwassergeprägte) Lauwersmeer eindringen kann, läuft immer ein Strom von binnen nach buten. Man muss also zusehen, dass man fix die Leinen ausbringt. Von buten nach binnen entsprechend die Vorleine zuerst - von binnen nach buten entsprechend anders rum.

Robbengatschleuse
Mo.-Sa. 07:00-19:00 Uhr
So./Feiertags 09:00-20:00 Uhr


Kommentare

avatar W. Jöhlinger
+1
 
 
Seit dem späten Herbst 2009 gibt es im Fischereihafen jetzt auch mehrere beleuchtete Schwimmstege für die Sportschifffahrt. Der Steg liegt in der Süd-west Ecke des Fischreihafens. Dieser Steg ist gedacht für Wattfahrer, die unabhängig von den Schleusenzeiten der Robbegatsluis wegwollen (oder weg müssen). Laut Zeitungsbericht ist die Steganlage ausschliesslich für Passanten gedacht.
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avatar Mario Dahren
0
 
 
Lauwersoog ist wirklich ein guter Ausgangspunkt. Die schleuse ist etwas schwierig. Aber wenn man die Tipps beachtet klappt das alles eigentlich ganz gut.
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avatar W. Jöhlinger
0
 
 
Der erste Teil der Beschreibung Liegeplatz und Versorgung muss echt angepasst werden!

Seit es den Yachthaven im Außenhaven gibt, werden Sportboote bis 15 m nicht mehr in Fischereihafen geduldet.
Im Havenkantoor (auf der Landzunge zwischen Yachthafen und Einfahrt Robbegatsluis) sind sehr ordentliche Sanitäranlagen. Dort haust auch der elektronische Hafenmeister (Bezahlautomat für Liegegeld und Servicekaart)
Übrigens gibt es im Fischreihafen (ca 300 m westlich vom Yachthafen) auch eine Selbstbedienungstankstelle für Benzin (24 Uhr offen - Bezahlung mit PIN-Pass) - inzwischen eine Seltenheit für Segler mit Außenborder!

Anmerk. d. Red.: Danke für die Hinweise. Wir werden die Überarbeitung des Textes so schnell wie möglich in Angriff nahmen. Guten Rutsch!
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