Im Zusammenhang mit dem Umbau der Nesserlander Schleuse wird die Emder Hafenbehörde N-Ports eine neue Steuerzentrale an der Großen Seeschleuse bauen. Das alte Schleusengebäude wird abgerissen. Auch das Personal der Hafenverkehrszentrale zieht dann vom Matrosengang zur Großen Seeschleuse um.
Die Pläne hängen mit dem Umbau der Nesserlander Schleuse zusammen. Diese seit mehreren Jahren gesperrte Schleuse soll nach langem Hin und Her nicht nur renoviert, sondern verlängert und verbreitert werden. Wenn alles klappt, können die ersten Schiffe ab Ende 2012 / Anfang 2013 die neue Schleuse nutzen.
Die Große Seeschleuse wird durch den fast 60 Millionen Euro teuren Umbau nicht nur entlastet, sie erhält auch ein neues Gebäude samt einer modernen Steuerzentrale. Denn die Nesserlander Schleuse wird künftig von der Großen Seeschleuse aus ferngesteuert.
Langfristig erhofft sich N-Ports Emden hierdurch Einsparungen. Die neue Zentrale entsteht zwischen dem jetzigen Gebäude und der Lotsenstation. Man entfernt sich damit ein paar Meter von der Schleusenkammer, um Luft zu haben, falls die Große Seeschleuse einmal grundlegend modernisiert werden muss. So soll das neue Gebäude dann auf jeden Fall stehen bleiben können.






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