Die Niedersachsen-Ports bauen eine neue Hafenbetriebszentrale. Das 870.000 Euro teure Gebäude soll am Außenhaupt der Großen Seeschleuse entstehen. Die jetzige Hafenverkehrszentrale am Matrosengang wird von der benachbarten Schiffswerft van Brethorst übernommen. Dieses Gebäude wurde 1972 für andere Zwecke gebaut und später vom Hafenamt übernommen. Im Jahr 2005 ersetzte das Land Niedersachsen die Hafenämter durch das landeseigene Unternehmen Niedersachsen-Ports.
Die neue Hafenverkehrszentrale soll die Hafenverwaltung und die Steuerung der beiden Schleusen übernehmen. Im Moment ist zwar nur die Große Seeschleuse in Betrieb. Aber ab 2010 soll die Nesserlander Schleuse umgebaut und nach ihrer Inbetriebnahme ab dem Jahr 2013 von der neuen Hafenbetriebszentrale ferngesteuert werden. In gewisser Weise sind die angelaufenen Arbeiten auch so etwas wie der Startschuss für den von der Hafenwirtschaft und Sportbootfahrern sehnlichst erwarteten Umbau der seit fast drei Jahren geschlossenen Nesserlander Schleuse. Denn die Rechnung für den Neubau der Hafenbetriebszentrale wird auch mit Geld aus dem Etat für die Nesserlander Schleuse bezahlt.
Das neue Gebäude liegt zwar außendeichs, die wichtigsten Räume werden aber so hoch gebaut, dass sie auch vor schweren Sturmfluten geschützt sind. Das heutige Gebäude für die Schleusenaufsicht wird abgerissen, sobald das neue Gebäude den Dienst aufgenommen hat.






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