In den vergangenen 350 Jahren ist die Insel Baltrum durch die Einflüsse der Nordsee in ihrer Länge um etwa drei Kilometer geschrumpft. Durch Menschenhand konnte der Prozess seit 1860 erheblich aufgehalten werden.
Damit die Insel künftigen Stürmen besser gewachsen ist, baute der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in den vergangenen zwei Jahren für neun Millionen Euro ein neues Bollwerk.
Insbesondere durch die schwere Sturmflut von November 2006 war die Befestigung der Westseite von Baltrum stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Bei der neuen Technik, die bereits auch schon auf Norderney praktiziert wird, prallen die Wellen nicht mehr unmittelbar vor eine Wand, sondern werden über eine längere Strecke sanft abgefangen.






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