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Hallig Hooge: Versorgung durch Seenotretter

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Aufatmen auf den Halligen Hooge und Gröde im nordfriesischen Wattenmeer: Weil seit Tagen das Versorgungsschiff „Rüm Hart“ nicht mehr durchs Eis zu den kleinen bewohnten Flecken durchdringen kann, haben am Dienstag (2. Februar) die Seenotretter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) die Versorgung übernommen.

Der Seenotkreuzer VORMANN LEISS/Station Amrum kämpfte sich gegen Mittag durch das Eis. An Bord hatte er frisches Brot, einige Grundnahrungsmittel und die Post. Vormann Jens Petersen brachte außerdem einige Halligbewohner, die sich angesichts der strengen Witterung um ihr Hab und Gut sorgten, nach Hause und auf dem Rückweg Urlauber, denen der strenge Frost den regulären Rückweg abgeschnitten hatte, zum Fähranleger in Wittdün auf Amrum. Hooges Bürgermeister Matthias Piepgras dankte den Seenotrettern für ihren außergewöhnlichen und nicht einfachen Einsatz.

Noch am Sonnabend hatte das Versorgungsschiff „Rüm Hart“ nur 100 Meter vor dem total vereisten Hooger Anleger umkehren müssen. Heute war der Hooger Hafen zwar eisfrei, dafür hatte der Wind das Eis ins Fahrwasser zwischen den Halligen gedrückt. „Unterwegs haben wir mit dickem und sehr hartem Eis gekämpft. Wir konnten teilweise nur sehr langsam fahren“, berichtete Vormann Petersen.

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